Menu
Cart
Höhepunkte

Städte

Gaborone und Umbgebung

Gaborone — Boomende Hauptstadt im SüdenGaborone — Boomende Hauptstadt im Süden. Zumindest am Wochenende (freitags und samstags) ist die quirlige, junge Hauptstadt Botswanas (ca. 208.000 Einw.) das unbestrittene gesellschaftliche Zentrum Botswanas: Hier tanzt der Löwe! Etwa im schon legendären Pub Bull ’n Bush, in Diskotheken oder an einer der zahlreichen städtischen »Waterholes«, den Hotelbars. Doch Gabarone hat neben einer Reihe sehr guter Restaurants noch mehr zu bieten, etwa das sehr lohnende Nationalmuseum, die Einkaufsstraße »The Mall«, das neue Shopping Center, das ICC — Internationale Kongress-Center, dass ca. 1.500 Gästen platz bietet — in dem sich auch ein renommiertes Spielcasino befindet und natürlich das Regierungsviertel.

Und dann sind da auch noch die Diamanten, die in den Hochhäusern der Debswana Mining Company gewogen, sortiert, verwaltet und dann in alle Welt verschickt werden. »Gabs«, wie die Einheimischen die Stadt nennen, bietet sehr gute Möglichkeit zum Kauf erlesenen Schmucks.

»Gabs« nennen die Botswaner ihre junge, quirlige und boomende Hauptstadt Gaborone. Sie ist auch Ausgangspunkt für zahllose interessante Exkursionen in die Umgebung.

Schließlich locken einige bemerkenswerte Kunst- und Kunsthandwerkgalerien, das Gaborone Nature Reserve und der neue Botanische Garten, noch mehr aber die Sehenswürdigkeiten draußen vor der Stadt: etwa das Mokolodi Nature Reserve, wo man einer beträchtlichen Nashornpopulation begegnen kann, zwei zahme Geparden kraulen oder mit Elefanten in ihrer Dompteursprache, dem Sanskrit parlieren kann. Ein Tipp!

»Gabs« nennen die Botswaner ihre junge, quirlige und boomende Hauptstadt Gaborone.Oder man besucht die Frauenkooperative der Oudi Weavers, die einmalige Teppiche und Läufer knüpfen. Klassische und moderne Botswana-Keramik bieten die Töpfer der Thamaga Pottery. Und schließlich kann man auf den Spuren von Dr. David Livingstone wandeln, der seine erste Missionsstation im nahen Kolabeng gründete und Sonntags in Mochudi unter einem gewaltigen Baum predigte. Gleich nebenan warten mehrere Dutzend prähistorische Felsbilder auf ihre Entdeckung! Keine Frage, Gabs ist einen Stopover wert. Zu jeder Jahreszeit!

Maun

Maun — das Tor zum Delta. Mit ca. 35.000 Einwohnern ist Maun (»Rieddorf«), das Tor zum Okavango-Delta, bis auf den heutigen Tag das wichtigste touristische Zentrum Botswanas. Der Flughafen der Stadt gilt aufgrund der zahlreichen hier stationierten Charterflugesellschaften als meistfrequentierter Afrikas.

Jahrzehntelang ein abgelegener Treff eingefleischter Afrika-Abenteurer und Großwildjäger, die das unerforschte Okavango-Delta durchstreiften, hat sich Maun in den zurückliegenden Jahrzehnten zu einer modernen Stadt  entwickelt, die dem Besucher dank Einkaufszentren, Geschäften und Werkstätten, aber auch Cafés (auch Internet-Cafés!), Restaurants und Hotels jedweden Komfort bietet.

Alle großen Safarianbieter sind in Maun präsent. Einen Hauch jener legendären Zeit der Abenteurer vermittelt bis heute das nahezu 100 Jahre alte Riley’s Hotel, in dem sich früher alle Reisenden trafen. Heute sind zahlreiche weitere Lodges und Hotels hinzugekommen, auch Camps und Campingplätze wie an der sehenswerten Sitatunga Crocodile Farm stehen zur Verfügung.

Kasane

Nach und nach hat sich die nur wenige tausend Einwohner zählende Provinzstadt (»Ort des Wasserbeerenbaums«) im äußersten Nordosten Botswanas zum Zentrum und Startpunkt für Touren in den Chobe-Nationalpark entwickelt. Die Nähe zu absoluten Naturschönheiten wie der Chobe River Front oder dem Savuti Channel macht Kasane zudem höchst interessant auch für Tagestouren vom Ort aus. Erstklassige touristische Infrastruktur in Kasane wie im Nationalpark ermöglichen Urlaubserlebnisse auf jedem gewünschten Niveau. Nur 12 km entfernt liegt der kleine Grenzort Kazungula (»Leberwurstbaum-Dorf«), von wo aus man nach Zimbabwe bzw. Zambia einreisen kann. Von Kasane und Kazungula, am Zusammenfluss von Chobe River und Zambesi, sind selbstverständlich auch die berühmten Victoria-Fälle mühelos erreichbar: z.B. via Flugzeug vom Flughafen Kasane, per Auto, oder — ganz sportiv — sogar mit dem Mountain Bike.

Serowe

Serowe — die alte Königsstadt. Die alte Königsstadt ist zutiefst mit dem Namen Khama III. verbunden, der durch geschicktes Verhandeln und Taktieren, schon zu Zeiten eines Cecil Rhodes, oder mit Protesten vor Queen Victoria für erste Unabhängigkeitsbestrebungen in Botswana sorgte. Als Wegbereiter der botswanischen Nation wird er heute im »Red house« und dem Museum der Kleinstadt Serowe, dem »Dorf der Regenwindeq verehrt.

Neben dem Kgotla, dem traditionellen Versammlungsplatz des Ortes, zählt sein Grab heute ebenso zu den besonderen Sehenswürdigkeiten wie das seines Enkels Sir Seretse Khama und dessen Gattin Ruth.  Sie liegen in luftiger Höhe, hoch über den Ruinen einer dörflichen Niederlassung aus dem 11. Jh. n.Chr. Sir Seretse Khama, Oxford-Absolvent und erster Präsident des unabhängigen Botswana, ist zudem mit einer Statue am Fuße des Thathaganyana Hill geehrt.

Besucher Serowes sollten nicht versäumen, der Holzschnitzer-Kooperative des Dorfes einen Besuch abzustatten. Ebenso rasch erreicht ist das von Sir Seretse Khama gestiftete Khama Rhino Sanctuary, ein Schutzgebiet zur Wiederaufzucht der stark gefährdeten White Rhinos.

Francistown

Francistown — die Stadt mit Zukunft. Die mit über 90.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Botswanas ist mit ihrer über hundertjährigen Geschichte auch die älteste. Bis 1950 war Francistown die administrative Kapitale des britischen Protektorats Betschuanaland. Als Banken- und Verwaltungszentrum erfüllt Francistown bis heute wichtige Funktionen in Botswana. Für den Reisenden ist die Stadt in allererster Linie als Versorgungs-Zentrum wichtig (Supermärkte, Werkstätten, Hotels, etc.).

Dass in und um Francistown aber schon vor 80.000 Jahren menschliches Leben nachgewiesen werden konnte, beweisen die Exponate im sehenswerten Supa-Ngwao-Museumszentrum, das im ehemaligen Governor’s Camp untergebracht ist. Selbstverständlich ist auch die Stadtgeschichte illustriert, die mit ersten Goldfunden durch den Geologen Karl Mauch im Jahre 1867 am Tati-Fluss begann. Diese Funde lösten den ersten Goldrausch im südlichen Afrika aus. Unter den Neuankömmlingen befand sich auch der Engländer Daniela Francis, der ab 1880 auch für die Entwicklung der Stadt engagiert war, die heute seinen Namen trägt.